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Mai 19 2016 0

Aktive Veredelung

In der aktiven Veredelung werden Nicht-Unionswaren in das Zollgebiet der Union eingeführt, um nach Durchführung von Veredelungsarbeiten in Form von Veredelungserzeugnissen das Zollgebiet der Union wieder zu verlassen. Die aktive Veredelung ist als Nichterhebungsverfahren und als Zollverfahren mit wirtschaftlicher Bedeutung nach Art. 84 Abs. 1 Buchstabe a) und b) Zollkodex definiert.

In die aktive Veredelung können Nicht-Unionswaren übergeführt werden, die zur Bearbeitung, Verarbeitung oder Ausbesserung (Reparatur) in das Zollgebiet der Union eingeführt und nach Durchführung dieser Vorgänge wieder ausgeführt werden.

Die hierbei gewährte Zollbegünstigung – Einfuhrabgaben werden nur erhoben, soweit die zuvor eingeführten Waren in den Wirtschaftskreislauf der Europäischen Union einfließen – soll die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen in Drittländern fördern und den Absatz der hergestellten Waren in Drittländern erleichtern.