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Mai 19 2016 0

Verwahrerwechsel

Um die zollamtliche Überwachung von Nichtunionsware bei der Ankunft im Zollgebiet zu gewährleisten ist für alle Nichtunionswaren nach Ankunft eine summarische Anmeldung abzugeben.

Die Waren befinden sich dann in der vorübergehenden Verwahrung. Deren Dauer ist auf 90 Tage begrenzt. Die vorübergehende Verwahrung endet mit der Überführung der Waren in ein anderes Zollverfahren bzw. der Wiederausfuhr. Der Verfahrensinhaber haftet für entstehende Einfuhrabgaben wenn die Ware ohne ein anderes Zollverfahren aus der vorübergehenden Verwahrung entfernt wird.

Um Nichtunionsware aus der vorübergehenden Verwahrung eines Verfahrensinhabers in den Verantwortungsbereich eines anderen zu überführen (z.B. Hafenumfuhren zwischen verschiedenen Containerterminals oder zu einem anderen Schuppen) gibt es die Möglichkeit des Verwahrerwechsels.

Dabei wird die vorübergehende Verwahrung auf einen neuen Verfahrensinhaber übertragen. Ein Verwahrerwechsel ist nur im eigenen Namen und einem eigenen Zugang zum IT-System ATLAS möglich.